In einer Bandbreite von Schutz kerntechnischer Anlagen, Flughäfen, Gebäuden,
ganzen City-Bereichen, Werkschutz, Personenschutz, Geld- und Werttransporte
u.a. hat sich die Sicherheitsbranche im Laufe der letzten Jahre zu hochmodernen
Dienstleistern entwickelt, die weitreichende technische, kaufmännische
und Rechtskenntnisse ihrer Mitarbeiter verlangen bzw. voraussetzen.
"Safety- and Security Agent" und "Security Manager" sind international
gebräuchliche Begriffe für zunehmend begehrte, auf den Schutz des Lebens
oder Eigentums fremder Personen vor Eingriffen Dritter gerichtete Tätigkeit.
Von wesentlicher Bedeutung für moderne Unternehmen ist ein einheitliches
(integriertes) System von physischer Security und Computer-Security.
In einem "holistic Approach" wird Wachdiensten z. B. das
Gefährdungspotential von wireless routers und den Computer-Fachleuten
die Notwendigkeit von Spezialschlössern für Server-Räume,
Software-Archive und insbesondere für Diensträume, in denen
Mitarbeiter als Merkhilfe ihre Passwörter an die Monitore kleben,
vermittelt. Zum Bereich Security gehört Beratung in Sachen Sicherheits-Software,
persönliche Sicherheitskarten, Badges u. a.
Security-Fachleute weisen u.a. Mitarbeiter der betreuten Unternehmen
darauf hin, dass E-Mails und Text Messages (z. B. über Handy/Cellphone)
niemals wirklich gelöscht werden können. „They live
on forever“ und können über leicht erwerbbare Software
noch Jahre nach Löschung wieder lesbar gemacht werden.
Eine Software, bei Polizei und Zoll zum Standard gehörend, die
aber auch missbräuchlich genutzt werden kann.
Da das Produkt Sicherheit wesentlich von der Qualifikation der Obhuts-Beauftragten
abhängt, eröffnet eine umfassende und zertifizierte Ausbildung beachtliche
krisenfeste Berufschancen.
Zum Sicherheitsauftrag der Security-Fachleute gehört weiter, Geschäftsführung
und Vorstand vor persönlicher Haftung bei Urheberrechtsverletzungen
zu schützen (z.B. abgelaufene Software-Lizenzen, unlizensierte
Programme), zumal Vorwürfe pflichtwidrigen Handelns oft erst nach
Abberufung der Geschäftsführer zu Haftungsprozessen führen.
Durch den Einsatz modernster Technologien, die räumlich getrennte Lehrer
und Lernende verbindet und jederzeit, auch in Präsenzphasen, Lehrstoff-
Wiederholungsmöglichkeiten bietet, bildet UNI RVM zukünftige Security
- Fachleute fundiert aus.
Im Lehrbereich Schwachstellenanalysen wird u.a. geprüft, wie gut
die Firmenräume gegen Eindringlinge gesichert sind, ob ein Krisenstab
bei betrieblichen Katastrophen funktioniert, ob und wer Datenbestände
und Produktion manipulieren kann sowie Schutzmaßnahmen gegen Ausforschung
(z.B. auf Messen) u.ä.
Sicherheit
in Informationstechnik BMI