Professional Trader

 


Auf die in der Hindu-Tradition gerichtete Frage: „Braucht man wirklich einen Guru?“, folgt prompt die Antwort: „Nein. Man kann in einer fremden Stadt auch allein und ohne Stadtplan nach einem bestimmten Haus in einer bestimmten Straße suchen. Mit einem Guru (kundiger Führer) ist aber alles einfacher“.

Die vergangene Jahrtausendwende lässt nach Ansicht vieler Sachverständiger einen Paradigmenwechsel erkennen (von griech. Paradeigma = Struktur, Muster, nach Thomas Samuel Kuhn ein Bruch mit Weltanschauung, Wissenschaft und alten Werten – all beliefs, skills and values of a given community). In einem Erläuterungspapier im Jahre 2001 zu Basel II prognostizierte die Deutsche Bundesbank einen Paradigmenwechsel im Bankwesen.

Die Umstrukturierung deutscher Banken, insbesondere Großbanken mit mehreren 10.000 Beschäftigten, dabei nur noch wenige Dutzend über fünfzig Lebensjahre, ist ein Teil davon. Ein Verlust an Erfahrung und know how, human capital, der unermesslich ist. In einer Gesellschaft, die einen immer höheren Anteil an älteren Menschen (über 65 Jahre) hat, z.B. Japan und Italien ab 2008 26%, sind die klassischen Steuerungsmittel zur Erhaltung der Versorgung eine Anhebung der Abgaben und Kürzung der Leistungen sowie Erhöhung des Renteneintrittalters.

Nicht unrealistisch ist ein Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben mit 50 Lebensjahren und ein Renteneintritt mit 67 plus Lebensjahren. Eine lange Überbrückungszeit. Zumal langfristig die Sicherung des Lebensstandards Privatsache sein und die Rentenkasse nur eine Grundsicherung anbieten wird.

Der Kurs Professional Trader ist zugeschnitten auf Banker und Verwaltungsfachleute, die die Anlage und Verwaltung ihrer Abfindungen und Ersparnisse nicht Computern und Analysten Boy Groups überlassen, sondern aktiv die Verwaltung und Mehrung ihres Vermögens leiten wollen.

Banker, die bemerkt haben, dass zwischen fair value Ratings (generiert vom Computer) und Kaufempfehlungen von Analysten (Menschen) derselben Ratingagenturen Preisdifferenzen von bis zu zehn Prozent über dem fair value klaffen. Die Erklärung der Ratingagenturen dazu ist, dass ein Mensch in seiner Kaufempfehlung Nebenaspekte berücksichtigt, die der Computer nicht hat.

Banker, die fassungslos erlebt haben, dass die Rating-Notation für Parmalat am 13.11.2003 noch BBB+ (Investment Grade) lautete und am 23.11.2003 D (Pleite). Dass die meisten amerikanischen Versicherungsunternehmen für mehr als 1,2 Milliarden Dollar Parmalat-Papiere kauften und Tranchen von je 300 Millionen Euro noch im Juli 2003 von der amerikanischen Begebungsbank, im August 2003 von der italienischen und im Oktober 2003 von der deutschen auf den Markt gebracht wurden. Die Parmalat-Bilanz 2002 wies ein Barvermögen von rund drei Milliarden Euro aus, fast ein Drittel der Aktiva. Das Geld existierte aber nicht. Ein Mensch hätte sich vor Zeichnung weiterer Tranchen gefragt, warum Parmalat noch mehr neues Geld teuer aufnimmt und billig hält.

Insofern stellt sich die Frage nach der Werthaltigkeit von Ratings, oder was passiert, wenn AA draufsteht und C drin ist (oder umgekehrt), und warum werden die Prüfer nicht kontrolliert?

Der Kurs regt zum Nachdenken über weitere Fragen an, z.B. sind gemeldete Rekord-Zinserträge aus hochriskanten Hochzinsern generiert ,oder sind Rekord-Erträge aus Investmentbanking mit Garantie für die Finanzierung von Rekord-Kaufpreisen gekoppelt (vielleicht über eigene Zweckgesellschaften) u.a.

Der Kurs Professional Trader soll weniger Grundlage für Mom and Dad Business, working long hours, sein, sondern für Stock-Picker. To follow ausgewählte Papiere, mit Überblick über angebotene Trader Software (z.B. Charting, Probality Calculator, Position Charts, Position Analysis, Options Analysis u.v.a.m.) und Grundsätze, Anlagestrategien, Definitionen, Gebührenübersichten usw. Über das „Abstudieren“ der einzelnen Kursbausteine in Verbindung mit Praxis wird eine profunde Kenntnis der Märkte und Zusammenhänge erlangt. Voraussetzung für eine nachhaltig erfolgreiche Marktteilnahme oder professional advice. Auch mobil, über Pocket PC, Cellphone oder Keitei.

Im Kursverlauf erhalten Sie u.a. Tipps und Anteile an Erfahrungen, die Sie für das Erarbeiten der für Trading notwendigen Gelassenheit brauchen.

Britische Fluglehrer schärfen ihren Schülern ein: „There are old pilots and there are bold pilots. But there are no old bold pilots.“ Und ein Golf-Anfänger, der den ruhigen kraftvollen Swing eines erfahrenen Golfers eben mal nachahmen will und ein niederschmetterndes Resultat erlebt, hört nur ein: „it is not easy”.

Denken Sie – als Kurs-Teilnehmer – an die Fluglehrer, wenn Sie nach Anfangserfolgen die üblichen Allmachtsfantasien haben, bzw. an die Golfer, wenn’s nicht gleich so richtig klappt.

Erleben Sie jetzt aber die Welt der Finanzen, und klicken Sie sich über Nikkei nach Japan, über Toronto nach Kanada oder holen Sie sich den aktuellen Kupferpreis von der LME. Die Fülle der Informationen und Möglichkeiten wird Sie überwältigen.




 

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Wichtigste Aktienindizes (aus UNIRVM Lernbaustein 31.08 - 007 / 013)

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Financial Times Stock Exchange (FT – SE)
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Tokyo Stock Price Index (Topix)
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Shanghai Index (SSE)
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Iberian Index (IBEX)
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Bovespa Index (IBOVESPA)
Amsterdam Exchanges (AEX)
Austrian Traded Index (ATX)
Euro Stoxx 50
Morgan Stanley Capital International (MSCI)
Tadawul Stock Market
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Im Kursverlauf erlangen Sie eine Routine, einen Drill, für eine half hour rule vor jedem Tradingbeginn. Zu Ihrem Grundwissen gehört der Unterschied zwischen Auktionsverfahren der Börsen und market maker (Handel in vorgegebener Bandbreite z.B. 100 - 105), das Erkennen und Deuten von Chartformationen (z.B. Wimpel oder Dreieck als Trendbestätigungsformation oder Kopf - und - Schulter als Trendumkehrformation) und Wellenbewegungen (z.B. Failed Fifth, eine Elliot Wave, als Indikator dafür, dass ein Preis target nicht erreicht wurde bzw. eine scharfe Preisumkehr zu erwarten ist).

Sie beachten zusätzlich zu Liniencharts das Marktvolumen in Kerzencharts und können im Handumdrehen Ihre eigenen Charts in realtime, ohne Übertragungs- Zeitverlust erstellen. Nach Belieben mit Fibonacci-Linien (benannt nach dem italienischen Mathematiker des 13. Jahrhunderts, der die Goldene Regel von Zahlenrelationen - wieder - entdeckte, die schon im Alten Reich der Ägypter beim Pyramidenbau Anwendung fanden und messerscharf bei Vorwärts- und Rückwärtsbetrachtungen vom jeweiligen Basiswert 38,2% zu 61,8% anzeigen).

vgl. UNIRVM-Lernbaustein „Definitionen“ Fibonacci, Leonardo (1170-1240, Pisa), der erste bedeutende Mathematiker des Abendlandes, lernte auf Reisen in den Orient arabische und indische Rechenmethoden, die er u.a. in seinem großen Mathebuch "Liber abaci" weiterentwickelte oder nach einer von John Bollinger empfohlenen Berechnung (Bollinger Band) mit drei Linien

vgl. UNIRVM Lernbaustein „Definitionen“ Bollinger Bands Von John Bollinger in 1980 entwickelte Indikatoren für Schwankungsbreiten (Volatility) von Kursbewegungen über bzw. unter einem Mittelwert (moving average). Ausgedrückt in Linien (high prices) für obere Linie und (low prices) für Linie unterhalb der Mittellinie. Die Abstände von oberer und unterer Linie zur Mittelwertlinie sind dynamisch, beeinflusst durch bestimmte Parameter bzw. Standard-Abweichungen,

oder mit Stochastic – ein Indikator, der in einer Bandbreite von 0-100% overbought bzw. oversold conditions aufzeigt

vgl. UNIRVM Lernbaustein „Definitionen“ Stochastik (von griechisch stochastike, zum Erraten gehörende Kunst) auf Wahrscheinlichkeitstheorien fußende Betrachtung statistischer Gesamtheiten.Erstmals von Jakob Bernouilly (1654-1705), Mitglied einer schweizer Gelehrtenfamilie niederländischer Herkunft, verwendet. Förderte insbesondere die Wahrscheinlichkeitsrechnung (Ars conjectandi), Gesetz der großen Zahlen (Bernouillisches Theorem), Bernouilly-Prinzip, Bernouilly-Verteilung u.a.

Die erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten befähigen Sie zum Trading mit Aktien, Optionen, CFDs, Rohprodukten und Waren (Commodities) sowie Währungen. Aufgrund der technischen Möglichkeiten des Internet ab 1996 explodierte der Währungshandel (Forex, von foreign exchange) förmlich, und ihm ist wegen seiner unglaublichen Chancen im Kursverlauf besonders breiter Raum gewährt. Mit Hilfe neuester Technologie (wireless) hat sich ein neuer Beruf herausgebildet, der von jedem Ort der Welt zu jeder Zeit ausgeübt werden kann.

vgl. UNIRVM Lernbaustein „Definitionen“ Forex Day Trader - Seit Ende 2003 hat sich ein neuer Beruf, internet-based, herausgebildet: der Day Trader im Forexmarkt. Dieser Markt hat als Handelsplatz den gesamten Globus und ist rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, geöffnet. Das tägliche Handelsvolumen dieses Marktes beträgt derzeit ca. 2,5 Billonen US$ (2.500 Milliarden US$ - Stand Mai 2007). Im Vergleich dazu: das tägliche Handelsvolumen an der NYSE beträgt ca. 50 Milliarden US$. Day Trader sind eine "real growth area" für den Währungsmarkt, weil Day Trader eigenes Geld, während z.B. Hedge Fonds begrenztes Geld ihrer Investoren einsetzen.

Der Kurs beginnt mit einem Praxis-Tag mit Trading im Forex bzw. mit CFDs.

Im Kursverlauf werden Übungskonten eingerichtet, Broker empfohlen, und mit 100 - 200er Hebeln gewinnen Sie die erforderliche Disziplin, schon mit einer vernünftigen Anzahl von Pips oder Ticks (das sind Kursbewegungen bei Währungspaaren mit Yen auf der zweiten Nachkommastelle, bei Währungspaaren mit US$ auf der 4. Nachkommastelle, unterschiedlich bei CFDs und Commodities) zufrieden zu sein und erkennen: it's never been this easy to make a trade.

Je nach Lotgröße (ein Lot ist eine vereinbarte Handelsgröße, z.B. 100.000 US$ als 1 currency-lot, 50 Tonnen Kupfer als Kupfer Lot) ergeben sich unterschiedliche Tick-Werte. Ein Tick bei einem USD currency-lot entspricht 10 USD. Vergleiche entsprechende Bewegungen in nachstehendem Chart-Rahmen, z.B. der senkrechten Y-Achse.


 Free online Classes (ASX - Australian Securities Exchange)

 

Bei Bedarf verwenden Sie bitte die Gratis-Übersetzungs-Software UNIRVM Menüleiste, Schaltfeld „Übersetzen/Translate“ oder Dictionary

Futures

  1. Introduction to Futures (Beginner)
  2. How to trade Futures (Beginner)
  3. Trading in the Futures market (Beginner)